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erweiterte zugeständnisse leipzig/wien
theater, literatur, stehende wellen

IN KÜRZE

Lot Vekemans
GIFT. EINE EHEGESCHICHTE



Mit Verena Noll und Peter Schneider

Premiere: 30. + 31. August 2017 | 20 Uhr | die naTo Leipzig

Weitere Vorstellungen: 21.+22. Oktober 20 Uhr | die naTo


Ein Paar begegnet sich zehn Jahre nach seiner Trennung in der Wartehalle eines Friedhofs wieder. Jener Friedhof, auf dem das gemeinsame Kind begraben liegt. Während ER versucht, den Weg in ein „neues“ Leben zu finden, verharrt SIE in einem Leben, das den Verlust nicht akzeptiert. Eine seltsame Fügung konfrontiert beide mit der Vergangenheit. Erinnerungen, lang gehegte Fragen und unausgesprochene Vorwürfe verdichten sich zu einem schmerzhaft-klärenden Dialog.

REGIE: Friederike Köpf
KLANG UND OBJEKTE: Robert Rehnig
AM KONTRABASS Franz Schwarznau

Gefördert von:

Mit freundlicher Genehmigung der Gustav Kiepenheuer Bühnenvertriebs-GmbH, Berlin.www.kiepenheuer-medien. de

Foto:
https://www.flickr.com/photos/95329455@N02/25244285485 Lizenz: CC by 2.0

WIEDERAUFNAHME IM NOVEMBER 2017

ANGST, GEH SPIELEN (UA)

Mit Laila Nielsen, Verena Noll, Johannes Gabriel, Christopher Schleiff

Regie, Konzept: Friederike Köpf
Ausstattung: Elisabeth Richter
Elektroakustische Musik: Robert Rehnig

Angst schreibt Geschichte(n). Auf Schlacht- und Trümmerfeldern, in Ehebetten und Chefetagen, in Kinderzimmern und Klassenräumen, auf politischer Bühne und in der Psychiatrie. Es sind die individuellen Stories von Hoffnung und Scheitern, von Erziehung, Verletzung und verpassten Chancen, die uns rühren und schrecken, da sie uns selbst nicht fremd sind. Es sind die Erzählungen aus einer kollektiven Vergangenheit, deren Langzeitwirkung uns noch immer in den Knochen steckt und deren Traumata wir unverarbeitet über Generationen weiterreichen. Der ursprüngliche Sinn der Angst, uns zu aktivieren und zu schützen, läuft mitunter ins Leere. Als starre Handlungsmuster oder kindliche Abhängigkeiten lähmt sie das vitale Leben. Die Einsamkeit wird zum lustlosen Begleiter, der „Andere“ zum Feind, solange wir nicht den Blick hinter die Kulisse der Angst wagen. Es könnte sich allerdings lohnen!

Fasziniert von Fritz Riemanns Theorie über die vier Grundängste und deren Widerspiegelung in verschiedenen Persönlichkeitstypen, spinnen wir in einer Mischung aus Schauspiel, Performance und Elektroakustik reale Fallbeispiele weiter, spüren verlorenen Träumen nach und entwerfen Szenen einer Bedürftigkeit, an der sich unsere „Müdigkeitsgesellschaft“ heute abarbeitet. In einer Zeit des „eingestürzten Weltvertrauens“ (Jean Améry) und der drohenden „Agonie des Eros“ (Byung-Chul Han) suchen wir nach der ungleichen Schwester der Angst – der Lebenslust.

Individuell, universell, psychologisch, politisch.

Eine Produktion von erweiterte zugeständnise leipzig/wien in Kooperation mit der Schaubühne Lindenfels und dem SCHAU-Ensemble.

Gefördert von:



WIEDERAUFNAHME IM JANUAR 2018

ERKLÄR MIR, INGE - Vorstellungen zu Ingeborg Bachmann

Mit Verena Noll, Johannes Gabriel und Soheil Boroumand

REGIE: Friederike Köpf
VIDEO Cindy Cordt
SOUND: Robert Rehnig

"Und wie schon in der vorherigen Erweiterte-Zugeständnisse-Produktion, dem wunderbar geglückten "Abgänge", changiert dabei auch "Erklär mir, Inge" formal zwischen Performance, szenischer Lesung und Installation. Wobei derlei Gattungsbegriffe marginal sind, weil das Ganze vor allem erst einmal schlicht eins ist: gelungenes Theater." ___ LVZ, 5. 3. 2016


IM GEDENKEN AN MARKUS WERNER

ABGÄNGE - Nach Markus Werner

Mit Verena Noll und Peter Schneider | Andreas Guglielmetti TRAILER

Dramaturgie: Friederike Köpf
Musik: Franz Schwarznau

Sonderpreis der Jury des Leipziger Bewegungskunstpreises 2015
Eingeladen zu den Heidelberger Theatertagen 2015